OpenIdea

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4. Mai, 18:00 Uhr I Marie Ringler

„Von der Kunst das Unmögliche möglich zu machen“

Wenn die Welt am Kopf steht, was brauchen wir wirklich? Unsere Ohnmacht ist ein verdammt schlechter Ratgeber. Und ja, Helfen hilft. Aber gut gemeint und schlecht gemacht ist nicht mehr genug. Wir stehen vor zahlreichen, gleichzeitigen und globalen Krisen. Mit alten Strategien kommen wir offensichtlich nicht weiter. Was also tun? „Erfolg“ neu definieren! Heute ist Erfolg: Geld, Macht, Position. Deshalb haben wir jetzt Krieg. Erfolg neu definiert heißt: Jede/r ein Changemaker, um damit eine Welt zu bauen in der wir schneller Lösungen finden als neue Probleme entstehen. Aber wie geht das? Wie das scheinbar Unmögliche möglich machen? Anhand von konkreten Praxisbeispiele und systemwandelnden Strategien führender Social Entrepreneurs zeigt Ringler was alles machbar ist. 

Marie Ringler ist Europachefin und Mitglied der Global Leadership Group von Ashoka, dem weltweit größten Unterstützungsnetzwerk für Social Entrepreneurs. Seit 2020 ist sie auch Vizepräsidentin des Europäischen Forum Alpbach. 

Marie Ringler hat immer schon mutig und visionär Innovationen auf den Weg gebracht. Als jüngste Abgeordnete im Wiener Landtag startete sie 2004, lange vor Twitter, einen mit Fotos und SMS gefütterten Blog der Politik hinter den Kulissen sichtbar machte um BürgerInnen und PolitikerInnen in einen transparenteren Dialog zu bringen; sie brachte die Open Source und Open Data Strategie der Stadt Wien auf den Weg und zeigte damit, dass Offenheit und Dialog gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wert stiften und initiierte die bis dato erfolgreichste politische Kampagne gegen Überwachung und für mehr Privacy.

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27. April, 18:00 Uhr I Yves Mettlers

Abstraktion und Öffentlichkeit: Die vielen Formen der Europaplätze.

Wie wird der öffentlicher Raum gesteuert und bestimmt? Welche Werte werden im städtischen Raum unmittelbar vermittelt? Und wenn man die Stadt nach Lefebvre als lebendiges soziales Gefüge versteht, dass ständig im Wandel ist, wie verflechten sich die Überlagerungen und unterschiedlichen vergangenen, gegenwärtigen und projizierten Interessen?

Mit einem Reisebericht über einer Reihe von städtische Plätze, existierende oder projizierte Europaplätze, in und außerhalb Europas, werden einzelne Situation vorgestellt und analysiert. Dabei werden die Artikulationen von abstrakte Werte und konkrete Situationen vorgestellt. Im Kern geht es um die umkämpfte Verschränkung von demokratische Werte und Frieden im öffentlichen Raum. Gleichzeitig erzähl ich von meinem künstlerischen Vorgehen, das über die letzten 20 Jahren entwickelt hat und sowohl dokumentarische wie interventionistische Methoden einsetzt.

Yves Mettlers Arbeiten zielen darauf ab, einen Sinn für die heutigen globalen Urbanisierungsprozesse zu schaffen. Sein Werk reicht von Interventionen im öffentlichen Raum bis hin zu Klanginstallationen. Die Werke bilden ein narratives Gefüge, das der städtischen Umwelt einen vielstimmigen, emotionalen und oft humorvollen Ausdruck verleiht. Seit 2002 entwickelt er eine Forschungs- und Kunstpraxis rund um urbane Orte, die er „Europe square“ nennt, und kultiviert die Räume zwischen urbaner Realität und symbolischen Werten. Seine Arbeiten wurden in der Kaunas Biennal (2021), im Hamburger Bahnhof, Berlin (2017), Bozar, Brüssel (2016), Kunsthaus Langenthal (2012), Bawag Contemporary (2009) gezeigt. 2021 veröffentlichte er Atlas Europe Square beim Verlag Urbanomic. Im Jahr 2010 nahm er am Pilotprojekt Kunst und Politik von Bruno Latour an der Universität Sciences-Po teil. Er hält einen MFA von der Wiener Kunstakademie und einen MA in Kunsttheorie und Sprache, EHESS, Paris.

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4. April, 18:00 Uhr I Stefan Sagmeister

Hindsight is 20/20, 40 years of design.

Stefan Sagmeister will look back at work from the past 40 years of his studio and talk about what worked and what did not, what made sense to do and what he would not touch again with a long stick.

Stefan Sagmeister, designer and art director from Austria, lives and works in New York City. He has worked for the Rolling Stones, the Talking Heads, Lou Reed and the Guggenheim Museum, among many others. Exhibitions of his work have been shown in New York, Philadelphia, Tokyo, Osaka, Seoul, Paris, Lausanne, Zurich, Vienna, Prague, Cologne and Berlin. He co-directed the documentary The Happy Film, which premiered at the Tribeca Film Festival.

He got nominations for four Grammy Awards and received numerous design awards including Grand Prix Moscow, Art Directors Club (Silver), The One Show (Gold), AIGA, 100 Shows, Type Directors Club.

This talk will be held in English.

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2022 OpenIdea – die Veranstaltungsreihe der FH Vorarlberg

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15. Dezember, 18:00 Uhr I Franz Manola I Online Event

Always ON.

Was wir über die Welt wissen, wissen wir aus den Medien. Nur welche Medien sind es, die uns dieses Wissen vermitteln? Franz Manola, der Entwicklungschef und erste Leiter der 1997 gestarteten Newsplattform ORF.at spricht im Format OpenIdea der InterMedia-Studiengänge der FHV über die Zukunft der Medien. Er gibt Einblick in die Hintergründe und Leitgedanken der Gestaltung des neuen ORF Players. Welche Haltung, rechtlichen Voraussetzungen und Technologien braucht ein öffentlich-rechtlicher Medienanbieter, um relevant zu bleiben und welche Rolle spielt es dabei, Menschen auf Augenhöhe einzuladen, Teil des Angebots zu sein?

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24. November, 18:00 Uhr I Veronika Schubert I Online Event

Geklaute Wörter

Die bildende Künstlerin und Trickfilmerin Veronika Schubert gibt Einblick in ihre Arbeit, die maßgeblich von Sprache geprägt ist. Die Verwendung von Zitaten und das Collagieren von Found Footage bieten die Möglichkeit, einerseits neue Geschichten zu „schreiben“, andererseits aber auch Mediengattungen anhand der sprachlichen Besonderheiten zu charakterisieren oder gar zu persiflieren. Schuberts Interesse an unterschiedlichsten Handwerkstechniken und Materialien bringt in Glas gravierte, mit Löschstift gezeichnete oder gar gestrickte Animationsfilme hervor. Gleichzeitig entstanden in den letzten Jahren aber auch vermehrt Schriftgestaltungen im öffentlichen Raum. Die Künstlerin wird zudem Einblick in ihr umfangreiches Zeitungsüberschriften-Archiv geben, welches seit vielen Jahren wächst und systematisch aufgebaut wird. Der Vortrag umfasst mehrere Kurzfilme, sowie deren Entstehungsprozess, meist eine Kombination von analogen und digitalen Techniken.

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3. November, 18:00 Uhr I Bettina Steindl I Online Event

CampusVäre. How to transform spaces

Beispiele aus ganz Europa zeigen uns, wie sich Räume, Orte und ganze Stadtquartiere über kreative Interventionen verändern können. Welche Vorbilder gibt es, was können wir davon für das Areal rund um die FH lernen und welche Vorhaben zur Bespielung und Kuration des Areals gibt es bereits? Wie können Gestalter:innen gemeinsam mit den Playern am Standort dazu beitragen, den Campus V „pulsieren“ zu lassen?

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23. Juni, 18:00 Uhr | Christl Baur | Online Event

Humanizing Technology through Arts

Wie kann Europa auf den „Datenkapitalismus“ der IT-Monopolisten und den „Datentotalitarismus“ autoritärer Regime reagieren? Oder, mit anderen Worten: Ist es möglich, eine digitale Gesellschaft zu schaffen, die den Wettbewerb fördert, Gewinne generiert und gleichzeitig die europäischen Werte widerspiegelt? Der Erfolg neuer digitaler Dienste hängt zunehmend von der Glaubwürdigkeit der Anbieter und dem Vertrauen der Nutzer ab, und es gibt gute Gründe für die Annahme, dass diese Vision Realität werden könnte. Christl Baur stellt künstlerische Projekte vor, die uns dabei helfen können, eine neue Realität zu gestalten und welche im Rahmen des Festivals präsentiert wurden.   

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16. Juni, 18:00 Uhr | Ulrich Raab | Online Event

Internationales Marketing – Gestalten für die Welt

Internationalisierung von Marken, Produkten und Dienstleistungen ist die Triebfeder für Wachstum und langfristigen wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Die strategische Marketingplanung bildet dabei eine Kernfunktion um unterschiedliche Konsumgütermärkte gezielt auszuwählen, die kulturellen Herausforderungen und die Fragestellung Internationalisierung vs. Lokalisierung zu beantworten. Ziel der Wissensvermittlung ist es, den Hörern einen Überblick über die Anforderungen und aktuellen Herausforderungen bei der Internationalisierung von Produkten und Dienstleistungen im Spannungsfeld strategischer Marketing-Gestaltung zu geben.

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5. Mai, 18:00 Uhr | Björn Ognibeni | Online Event

Disruptive China – Drei Dinge, die wir für digitale Innovationen von China lernen können.

Sie haben bisher für digitale Inspiration vor allem in die USA geschaut? Der Unternehmensberater Björn Ognibeni zeigt in seinem Vortrag, warum es sich inzwischen immer öfter lohnt auch einmal in die andere Richtung zu schauen: nach China! Der Open Idea Vortrag am 5.Mai beschäftigt sich damit, wie chinesische Digitalunternehmen ihre Strategien & Geschäftsmodelle entwickeln, wie B2B Firmen dort Live-Streaming für sich nutzen und wie man die Integration von Online und Offline Kanälen neu denken kann. 

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