tga-vortrag - luc[as] de groot

„type in die tiefe, buchstaben in die breite …”

 

09.11.2010, 19:00 Uhr
designforum Wien, MuseumsQuartier

zwischen 1989 und 1993 arbeitet de groot in der renommierten designagentur brs premsela vonk an corporate design projekten. hier entwickelt er auch themix, die halbserif-familie der thesis. anschließend ging er nach berlin zu metadesign, wo er die thesis ausbaute und vollendete. der zeichenreichtum der schrift war bis dahin unbekannt: neben verschiedenen sonderzeichen und kapitälchen beinhaltet sie sogar pfeile und blätter. thesis erfreut u.a. durch die sorgfältig aufeinander abgestimmten strichstärken großer beliebtheit, von der sich vor allem die grotesk-variante thesans schnell zu einem modernen klassiker entwickelte. sie wurde und wird von konzernen wie der spanischen telefónica, der deutschen lebensmittelkette plus, der spd und dem ard verwendet. für die tageszeitung taz (1996) und der spiegel (2005), sowie für die jungle world (2007) entwarf er die hausschriften. für microsoft windows vista entwickelte er von 2002 bis 2004 die schriften calibri und consolas.

heute leitet er das berliner schriftgestaltungsbüro fontfabrik sowie die eigene schriftschmiede lucasfonts. er ist professor für schriftgestaltung an der fachhochschule potsdam. derzeit arbeit luc[as] an der floris.


Workshop am 8. und 10. November

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