RE:DESIGN[net]WORK Award 2010

Preisverleihung & Ausstellung

 

16. bis 19. September
designforum Wien, MuseumsQuartier

Schmuck aus Kork oder Lampen aus Autoreifen – den Ideen waren keine Grenzen gesetzt, um beim RE:DESIGN[net]WORK Award einzureichen, den designaustria gemeinsam mit vier Projektpartnern (Arge Reparatur- und Servicezentren GmbH, KERP Kompetenzzentrum Elektronik & Umwelt GmbH, Institut für Abfallwirtschaft an der BOKU Universität für Bodenkultur Wien, RepaNet o.z.) zum ersten Mal ausgeschrieben hat.

Insgesamt 106 DesignerInnen und Design-StudentInnen aus neun EU-Ländern reichten ihre Entwürfe oder Modelle von bisher unverwirklichten Produkten aus Abfallmaterialien bei diesem internationalen Ideenwettbewerb ein.

Drei Kategorien – Mobilität & Öffentlicher Raum, Haushalt & Wohnen sowie Accessoires, Schmuck & Mode – standen zur Auswahl, für jede wird ein Preisgeld von Euro 1.000,– (gesponsert von den Firmen ARA AG, Saubermacher AG und Enviwork, SK) vergeben. Einer der drei prämierten Entwürfe erhält zudem den Hauptpreis, den RE:DESIGN[net]WORK Award 2010, verbunden mit der Produkt- umsetzung durch einen sozialwirtschaftlichen Betrieb.

Die internationale Jury, bestehend aus Lisa Ehrenstrasser, Designerin (TU Wien/A), Franz Enhuber (Geschäftsführer der Gemeinnützigen BeschäftigungsgmbH Liezen/A), Bjorn Kierulf, Designer (Slowakisches Designzentrum), Christian Pladerer (Österreichisches Ökologie-Institut) und Sigi Ramoser, Designer (Sägenvier Design- kommunikation/A), wählte die innovativsten und visionärsten Designlösungen für Produkte aus Altstoffen aus.

Die PreisträgerInnen werden am 16. September 2010 im designforum prämiert. Die Präsentation der ausgezeichneten Einreichungen ist von 17. bis einschließlich 19. September 2010 von 11.00 – 18.00 Uhr im designforum zu sehen. Auch in der Projektpartnerstadt Bratislava werden diese gezeigt und in einer Dokumentation vorgestellt.

Das Projekt RE:DESING[net]WORK hat die Entwicklung und Einführung von ReUse-Design-Produkten durch Beschäftigungsbereiche für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen zum Ziel.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung im Rahmen des Programms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit SLOWAKEI – ÖSTERREICH 2007–2013. Kofinanziert wird das Projekt aus Mitteln des Österreichischen Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (50% Kofinanzierung des österreichischen Projektkostenanteils) und vom Slowakischen Ministerium für Regionalentwicklung (15% Kofinanzierung des slowakischen Projektkostenanteils).

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