LIN. Ein Konzept. Eine neue Küche.

 

07.05.2014 – 11.05.2014
designforum Steiermark, Kunsthaus Graz

Eröffnung: 07. Mai 2014, 19 Uhr
Für die Eröffnung ist eine Anmeldung erforderlich: waltraud.muhr@cis.at

Seit Jahren besteht die intensive Zusammenarbeit der steirischen Tischlerei Prödl aus Kirchberg an der Raab mit dem in Salzburg und Berlin tätigen Designbüro Polzhofer. Das neueste Produkt dieser Kooperation wird im designforum Steiermark präsentiert:
LIN. eine Küche, flexibel adaptierbar auf die Anforderungen von Raum und Benutzer.

„Partner der Architektur“ ist der Claim zum Firmennamen der international erfolgreichen Tischlerei Prödl. Dass dies mehr als ein Anspruch ist, zeigt dieses neue Küchenkonzept mit seiner kundenindividuellen Anpassung, die weit über die Verwendung verschieden wählbarer Materialien und Farben hinausgeht. Entworfen wurde die Küche von Franz Polzhofer und seinem Team. Mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Red Dot Award und Design for Europe, entwickelte Polzhofer ein Designkonzept, das die Tendenzen aktueller urbaner Lebensgewohnheiten unterstützt. Die Küche verbindet hier ihre ureigenste Funktion mit den Bedürfnissen nach erweitertem Lebensraum und Kommunikation.

Dem Thema des Abends entsprechend, entwickelten die Gastrosophin Maria Polzhofer-Ganzer und Brigitte Prödl mit Ihren gastronomischen Freunden ein kleines kulinarisches Konzept für die Besucher - Küche neu definiert.

www.proedl.at

Wege zwischenmenschlicher Kommunikation

Dass zwischenmenschliche Kommunikation sich durch die Einführung neuer Medien in einem rasanten Wandel befindet, steht ausser Zweifel. Sind davon alle Bereiche der Kommunikation betroffen, auch klassische Kommunikationspunkte? Einst war der Jogeltisch ein Zentrum der Kommunikation. Wurde er ersetzt?
Wenn eine innovative steirische Tischlerei dieser Frage nachgehend einen steirischen Designer mit der Entwicklung eines zeitgemäßen Kommunikationsinstrument beauftragt, klingt das erst einmal interessant, aber noch nicht spannend. Das wird es erst, wenn die Anforderungen an das Produkt eine standardisierbare Individualisierung beinhaltet, also eine den Wünschen und Notwendigkeiten der jeweiligen Benutzern flexibel anwendbare Lösung bei gleichbleibender Optik und Funktion.
LIN. heißt das Ergebnis, das diesen scheinbaren Widerspruch aufhebt. Wir sprechen hier nicht von einer handwerklichen Einzelanfertigung, sondern von einem wiedererkennbaren Design-Produkt, das auf Benutzer, Raum und Situation angepasst werden kann.
Mitentscheidend bei der Entwicklung war der ästhetische Anspruch an das Produkt. Ein Instrument sollte geschaffen werden, das neben hoher Funktionalität eine attraktive atmosphärische Stimmung produziert. Divergierende Materialien, Farben, speziell aber eine asymmetrische Gestaltung, unterstützen die Einzigartigkeit dieser Lösung.
John Cristoph

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